Franz Weiser SJ, "Der Sohn des Weißen Häuptlings"

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Der österreichische Jesuit und Jugendschriftsteller Franz Xaver Weiser, Dr. phil. und theol., wurde von seinen Ordensoberen in die USA geschickt, um die Anfänge der Jesuitenmission bei den Indianern Nordamerikas im 17. Jahrhundert zu studieren. Er war seit 1938 Kurat und Pfarrer in Boston, dann Professor an der Diözesanhochschule und Professor für Kulturgeschichte an der Universität Boston; 1986 starb er.

Im Zug seiner Forschungen stieß er auf die Geschichte des Jesuiten Otto de Montmagny, gestorben 1698, der von den Huronen schon als Knabe den Ehrennamen "Okaristi-Onta" (Träger der hl. Eucharistie) erhalten hatte.

Als Sohn des Statthalters der französischen Kolonie, Karl de Montmagny (und seiner österreichischen Frau) kam Otto als ungebärdiger, leichtsinniger Jugendlicher nach Kanada. Der 15-jährige "Sohn des Weißen Häuptlings" freundete sich mit dem Sohn des Huronenhäuptlings "Schneller Pfeil" an, der ihn Fertigkeiten der Indianer lehrte. Bei einem Überfall durch Irokesen vom Stamm der Mohawks geriet er in Gefangenschaft; sein Freund konnte ihn befreien, fiel aber selber in die Hände der Feinde. Otto versuchte, die Huronen vor dem Irokesenüberfall zu warnen, die schon ein anderes Dorf zerstört und dabei auch den Kelch mit dem Allerheiligsten Gut, der "Zaubermedizin des Schwarzrocks", geraubt hatten. Otto konnte den Besitzer des Kelchs überwältigen und die hl. Hostien bergen, wurde in den Kämpfen verwundet und wirkte schließlich als Jesuit vierzig Jahre unter den Huronen.

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