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Die kanadischen Bischöfe machten im Januar 2011 Schlagzeilen: Die Glaubenskommission der Katholischen Bischofskonferenz Kanadas unter dem Vorsitz des Erzbischofs von Vancouver, Michael Miller C. S. B., schrieb einen Hirtenbrief an junge Menschen und machten darin die Keuschheit zum Thema.
Sie schildern unseren Leib als
Tempel des
Die Tugend der Keuschheit zu leben, bedeute - so heißt es in diesem Hirtenwort - "unser Verlangen nach sexuellem Vergnügen unter die Leitung der Vernunft und des Glaubens zu stellen". Das sei gerade heute für jeden eine Herausforderung, und es müssten "Strategien" entwickelt werden, die helfen, "in Heiligkeit und Freiheit zu leben". Klar wird ausgesagt, was Keuschheit für Singles (auch Menschen, die sich zum selben Geschlecht hingezogen fühlten), Verheiratete und zölibatär Lebende bedeutet. Die Verbindung mit CHRISTUS "ist der einzige Weg, zum Ziel zu gelangen", und darum wird auf das Gebet und auf die Sakramente hingewiesen, aber auch geraten, sich gleich denkender Freunde zu wählen, auf die Kleidung zu achten, in den Vergnügungen klug zu auszuwählen, was "Wahrheit, Schönheit und Güte ausdrückt". Schließlich verweisen die kanadischen Bischöfe auf einige "auffallende Beispiele der Reinheit, Keuschheit, Nächstenliebe und Freude": auf den heiligen Augustinus, die selige Kateri Tekakwitha, den seligen Pier Girogio Frassati und die heilige Gianna Beretta Molla. Der Hirtenbrief schließt mit einem Gebet: "Helft uns, die Keuschheit unseres Leibes und Geistes anzunehmen und zu leben mit der Freude des Evangeliums und tiefem Frieden, so dass die Menschen um uns herum sehen werden, dass GOTT in uns Wohnung genommen hat."
Wir haben den Hirtenbrief mit Erlaubnis der Kanadischen Bischofskonferenz (© Concacan Inc., 2011) übersetzt und als Sonderdruck in farbigem Layout herausgegeben. Unsere Kosten: 0,10 Euro Bitte bestellen und verbreiten Sie diesen wertvollen und notwendigen Text!
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